Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden von der Roten Armee im Stadtgebiet von Berlin vier sowjetische Ehrenmale angelegt. Sie sollten an die getöteten Rotarmisten erinnern, insbesondere an die etwa 80.000 Soldaten, die bei der Schlacht um Berlin gefallen waren. Diese Ehrenmale sind nicht nur Denkmale an den Sieg, sondern zugleich Gedenkstätten in Verbund mit Soldatenfriedhöfen und somit sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland.
Das Ehrenmal wurde aufgrund eines Beschlusses des Kriegsrats der 1. Weißrussischen Front von den Bildhauern Lew Kerbel und Wladimir Zigal gemeinsam mit dem Architekten Nikolai Sergijewski entworfen und an der Kreuzung der Siegesallee mit der damaligen Charlottenburger Chaussee (heute: Straße des 17. Juni) errichtet, 400 Meter westlich des Brandenburger Tors. Es wurde als Riegel errichtet, quer zu der damals existierenden wilhelminischen Siegesallee (erbaut in den Jahren 1895–1901).
Die DenkMalTour führt u.a. zum Sowjetischen Ehrenmal, Reichstag und Reichskanzlei.
DenkMalTouren:
Seit vielen Jahren finden die DenkMalTouren statt. Die Schwerpunkte sind antifaschistische, postkoloniale und antimilitaristische Themen in Berlin. Aus Sicht der organisierten Arbeiter*innenbewegung, der Kämpfe um Freiheit und Gerechtigkeit und einer materialistischen Sicht auf Geschichte, werden geschichtliche Ereignisse und Berliner Kieze erkundet.
NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

